Scylla et Glaucus
Jean-Marie Leclair
Scylla lebt zurückgezogen in sich selbst – wie in einem Winterschlaf der Gefühle. In ihrem Kosmos herrschen Vernunft, Ruhe und Harmonie. Als Glaucus in ihr Leben tritt, ändert sich alles: Sie erfährt die Liebe, in all ihren Farben und Facetten – und erkennt sich selbst nicht wieder. Die Oper beschreibt alle Lust, Wildheit, Panik und Verzweiflung, die die junge Frau durchlebt, als sie die Welt neu für sich entdeckt. Am Schluss wird sie eine andere sein. Jean-Marie Leclairs selten aufgeführte einzige Oper ist eine musikalische Entdeckung. Regisseur Claus Guth kehrt mit dieser Neuinszenierung zurück ans Opernhaus Zürich. Emmanuelle Haïm leitet ihr Ensemble Le Concert d’Astrée, das zu den profiliertesten Spezialensembles für Alte Musik zählt.
Opernhaus Zürich
Premiere: 27. März 2026
Regie: Claus Guth
Musikalische Leitung: Vladimir Jurowski
Bühne: Étienne Pluss
Kostüme: Ursula Kudrna
Choreografie: Sommer Ulrickson
Dramaturgie: Yvonne Gebauer, Roman Reeger
Licht: Martin Gebhardt
Fotos: Monika Rittershaus

























Monika Rittershaus